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Chronik

24.07.2010, Vereinsmeisterschaft

Die diesjährige Vereinsmeisterschaft war windmäßig abwechslungsreich und ansonsten ein voller Erfolg. Nachdem morgens eine grau Wolkendecke schlimmes erahnen ließ, riß sie nachmittags auf und bescherte uns einen tollen Tag. Der anfänglich noch leicht zu handhabende Wind (NW2-3) nahm im Laufe des Tages immer weiter zu, bis eine zickige 4-6 den Seglern viel abverlangte.
Die Starts waren durchgehend nicht aus dem Bilderbuch, nur hier und da schaffte mal ein einzelner einen flotten Nullstart und segelte der ansonsten müde herumdümpelnden Flotte davon. Meistens wurden die Würfel allerdings durch die drehenden Winde unterwegs neu gemischt und es gab ein paar packende Duelle.
Aufgrund seines unerfahrenen Schotten Helge, bekam Martin im Rating zwei Mehlaugenpunkte hinzugezählt, die sich jedoch meist als überflüssig entpuppten. Häufig segelten die beiden nach schlechten Starts souverän in der Kopfgruppe mit, ersegelten allerdings im letzten Lauf dank eines falsch ausgerichteten Knarrblocks Helges Grenzen.
Florian und Sabrina starteten ebenfalls mit zwei Mehlaugenpunkten, mischten munter mit im Feld, gerieten jedoch am Ende an ihre Grenzen, die auch Otto (an Sabrinas Stelle) nicht überspielen konnte. Nach einem grandiosen Frühstart mussten sie sich den sechser Böen geschlagen geben und suchten das Ufer auf.
Arno und Astrid hatten nach verspätetem Start (Anfahrt aus F'odde) reichlich Spaß und badeten zwischendurch auch mal. Alles in allem schlugen sie sich als Anfänger (=4 Mehlaugenboni) tapfer, legten im letzten Lauf einen Nuller-Start hin und mussten dann noch unter schweren Bedingungen die Kreuz nach Hause auf sich nehmen.
Klaus und Didi segelten als altes Paar (=0 Mehlaugenpunkte) beständig, lieferten sich mit den beiden Svens ein packendes Duell und schafften auch einen schönen Start. Im letzten Lauf gingen sie baden und mussten aus terminlichen Gründen leider frühzeitig aufhören.
Otto und Peer bekamen auch keine Punkte, hatten dann jedoch leider keine Chance sich warm zu laufen, da ihnen im letzten Spigang der ersten Wettfahrt ein Ruder brach. Wie ein Tragflügel zischte das um 90° abgewinkelte Blatt durch die Wellen und sorgte für spektakuläre Fontänen. Mangels Ersatz mussten Sie den Rest des Tages leider an Land verbringen.
Dieter lud sich den kat-unerfahrenen Peer auf (=4 Punkte), traute sich dann nicht den Spi zu ziehen und gondelte trotz der zunehmend schwierigen Bedingungen sicher um die Bojen. Eine befürchtete Kenterung blieb aus und abends saß ein geschaffter, aber durchaus zufriedener Dieter vor dem Grill.
Finn und Sascha hatten mangels Spi das Nachsehen. So ein Hobie 16 ist raumschots wirklich eine lahme Ente und so segelten sie einsam und von technischen Problemen geplagt um den Kurs. Gegen Ende kam dann natürlich Stimmung auf, endlich mehr Fahrt und mehr Freude. Als erfahrenes Team bekamen Sven und Sven natürlich keine Mehlaugenboni, doch das brauchten sie auch gar nicht. Einmal Baden war zwar angesagt, doch das fand zwischen den Wettfahrten statt. Während der Rennen fuhren sie konzentriert und mit Feuereifer. Dank Martin und Helges einem Patzer im dritten Lauf gewannen sie die diesjährige Vereinsmeisterschaft mit zwei Punkten Vorsprung. Herzlichen Glückwunsch!

Ergebnisse:

Platz Team Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Punkte
1 Sven & Sven 2 2 1 1 6
2 Martin & Helge 1 1 4 2 8
3 Klaus & Didi 3 3 3 DNF 18
4 Florian & Sabrina 4 4 2 DNF 19
5 Finn & Sascha 6 5 5 DNF 25
6 Dieter & Peer DNS 6 7 4 26
7 Arno & Astrid DNS DNS 6 3 27
8 Otto & Peer 5 DNS DNS DNS 32

Fotos:


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