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Chronik

15/16.02.2014, Strandsegeln

Sturmtief Ulla sorgte für einige Action. Freitag Abend während der Anreise war noch alles ruhig, doch Samstag begrüßten uns gute 30 kn aus SW als wir in Lakolk auf den Strand kamen. Eine Stunde lang sausten wir unter den kleinsten Segeln (3 m²) auf und ab, bis uns der fliegende Sand in den Augen brannte und die Flut den gesamten Strand verschluckte. Zum Glück flohen wir rechtzeitig in höhere Regionen, ein Surfer (aus Flensburg...) war zu spät und mußte etwa 100 m durch's knietiefe Salzwasser fahren.
Beim anschließenden Strandspaziergang war schnell klar, dass wir die Blokarts nicht mehr auspacken würden. Ein Grundwind von 38 kn und Böen bis 50 kn ließen uns taumeln.
Die Prognose für Sonntag sagte 24 kn voraus, also wurde früh gefrühstückt und ab 10:00 machten wir Jagd auf neue Geschwindigkeitsrekorde. Björns GPS Logger zeigte bis 62 km/h an, das reichte, mehr mußte es wirklich nicht sein. Leider war der Strand ziemlich feucht, so daß wir mehr und mehr von einer Kruste aus Salz, Wasser und Sand überzogen wurden. Die Blokarts wurden danach in einer riesen Süßwasserpfütze davon befreit, wir Segler mußten es noch bis zur heimischen Dusche aushalten. Erstaunlich, bis in welche Ecken es der Sand schaffte.

Tim

Fotos von Karo und Tim:

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