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Chronik

24.-27.07.2014, Langstrecke

Teilnehmer
1) Andreas/Otto & Hennen, Wildcat
2) Christian & Anne-Marie, Wildcat
3) Edda & Björn, Infusion
4) Florian & Robert/Christian, C2
5) Gerald & Carmen, Infusion
6) Klaus & Christian/Friedrich, Wildcat
7) Martin & Malte, C2
8) Peter & Dieter, Wildcat
9) Thomas & Hartwig, Nacra F18
10) Thorsten & Maya, Tiger
11) Tim & Britta/Gudrun, Hawk

Donnerstag
Losgekreuzt bei wenig Wind, Mittagspause in Kragesand, weiter gegenan bei sonnigem Wetter und 2-3 Bft. Bei Mommark schönstes Spisegeln, also weiter bis Fynshav, wie immer grandios und günstig, bis auf den Schwefelwasserstoff vom gärenden Seegras am ansonsten tollen Strand. Spaghetti Bolo von Björn für die hungrigen Mäuler.

Freitag
Die gute Morgenbrise nimmt zunächst ab, so dass der Spigang hoch nach Arösund ruhig beginnt, dann aber teilweise in einer tollen Doppeltrapezsause endet. Mittagpause in Arösund, danach mit halbem Wind mit stark wechselnder Stärke (aber immer noch schönstem Sonnenschein) weiter bis Middelfart. Die letzte halbe Stunde Kreuzt das Pack gegen tolle 4 Bft in den Sund rein. Wer dann noch nicht genug hat kreuzt auch noch weiter durch's Nadelör hoch nach Friedericia, einmal die Rümpfe in Kattegatwasser baden. dabei vor allem viele Quallen skalpiert und bei dollem Schiebewind zurück unter Spi durch die Brücken gestoben. Die angekündigten Gewitter bleiben aus, deshalb Curry unter freiem Himmel auf den Bänken des Sejlclub Middelfart.

Samstag
Björn weckt alle mit seiner Regenpanik, die dann auch tatsächlich von 3 Tropfen gekrönt wird. Danach trocknet der Rest seine Sachen entspannt in der Sonne. Der Spigang nach Süden beginnt vielversprechend, bis Peter nach 10 min der Spibaumhahnepot reißt. Zum Glück reagierte Dieter umgehend, barg den Spi und rettete den Baum. Danach war der Wind irgendwie mau, wechselte stark, so dass sich das Feld schnell auseinander zog. Peter, Dieter, Tim und Britta hatten das große Glück, beinahe über den scheinbar schlafenden Buckelwal gestolpert zu sein ("guck mal, eine gekenterte Jolle, willst Du mal draufsteigen?").
Das vorbeiziehende Gewitter warten wir in Arösund ab, wobei unser Blockwart zeternd aus dem Wartehäuschen der Fähre schmeißt. Nach dem Regen dann bei totaler Flaute mit dem Strom durch die Enge geschoben, danach unter Spi Richtung Alssund gequält. Ankunft: Irgendwo nach 20:00, teilweise im Schlepp der Skua durch Otto und Jochen. Zum Glück waren Nicky, Steffi und Geli umtriebig, der Grill lief und der Tisch war gedeckt.

Sonntag
Quälen uns paddelnd aus der Bucht, im Alssund dann Wind (für die, die Glück hatten), im Schlund nach Sondeborg grummelt es um uns herum, überall Gewitterzellen. Die Brückenpassage mit dem Wind ist zum Glück entspannt, alle wollen weiter, so dass wir trotz Gewitter auf die Förde raus fahren. Auf halber Strecke nach Kragesand schnappt das Gewitter dann zu, Sturzregen, Böen und das weit auseinandergezogene Feld sammelt sich plötzlich rechts am Fuß der Steilküste zwischen Findlingen. Zum Glück ohne Schaden.
Danach bei wild drehenden Winden und Gewittern um uns herum, aber nicht über uns, ohne große Ereignisse nach Holnis geschafft, Ankunft irgendwo um 19:00.

Ein ganz großes Dankeschön an Anja für's Fahren und an Dieter für die tolle Orga! Das war meisterlich.

Tim

Fotos von Dieter, Björn und Britta:

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