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Chronik

CCFF Langstrecke 2009

Vom 20. bis 23. August schafften wir das, wovon wir schon lange träumten: Die Umrundung Fünens im Rahmen unserer Langstreckenfahrt. Die einzige Kreuz am Donnerstag brachte uns bis nach Kragesand. Von da an ging es mit halbem Wind oder auf Spikurs durch die Brücke von Sonderborg und den Alssund zur Apenrader Bucht. Viele hatten sie nach den letzten, stürmischen Querungen nicht in bester Erinnerung, doch diesmal sorgte ein SO4 für perfekte Heizbedingungen, wonach sich der Kleine Belt als perfekte Spielwiese unter Spi entpuppte und alle entspannt in Middelfart ankamen. Das einzige Opfer des Tages war Florians Spibaum, der altersbedingt seinen Geist aufgab. In einer gesammelten Bastelaktion konnte er jedoch abends wieder geschient und für neue Abenteuer gerichtet werden.
Nachdem uns nachts eine Kaltfront mit Regen beglückte und Fritz (Lärm) und Martin (Nässe) ins Vereinsheim trieb, schien Freitag wieder die Sonne, doch der Wind blieb aus. Die Meinungen wie es weitergehen sollte schwankten, doch der dänische Wetterbericht und die furiose Ansprache Ottos ließ die Gruppe nach dem höchst möglichen Ziel greifen: Rund Fünen!
Die Durststrecke durch das Nadelör Fredericias liess schon den ein oder anderen zweifeln doch einmal auf dem freien Wasser im Norden Fünens setzte sich ein W3 durch und trieb die neun Boote kreuzend vor sich her. Bogense flog vorbei, Aebelö ebenso, der Kran von der Odense Werft lugte kurz über den Horizont und an Fünens NO-Ecke verschwanden die Spis und ging es bei abflauendem Westwind hinunter bis Nyborg, wo uns ein heimeliger Zeltplatz am Strand und eine rauschende Autobahn empfingen. Wieder hatten wir gut 70 nm auf der Logge und viele fielen schon früh ins Bett.
Wieder Sonne, wieder schöner Westwind, was konnte uns Samstag noch zurückhalten? Nichts. Die Bedingungen waren einfach zu perfekt. Für morgen munkelte der ein oder andere etwas von Flaute, also legten wir schon um 10:00 ab, durchquerten die Große Belt Brücke an den unterschiedlichsten Stellen ("paßt das???") und jagten bei einem W4 gemeinsam nach Süden auf Svendborg zu. Die Einfahrt in den Sund war wie immer ein Highlight und am Sirenenstrand ("was machen all die hübschen Däninnen hier?") hatte Geli schon die Hotdogs organisiert.
Den Rest des Tages verbrachten wir in einem wilden Kreuz-Duell bis Avernakö, von wo aus es rasant bei halbem Wind hinunter ins Heimatrevier ging. In Höruphav angekommen konnte manch einer nicht mehr sitzen und das ein oder andere Kreuz machte sich bemerkbar. Wir hatten einen 10-Stunden-Tag auf dem Wasser hinter uns und die meisten bekamen vom Grillen nicht mehr viel mit. Nahrungsaufnahme und ab ins Zelt.
Die Drei-Tages-Prognose des DMI entpuppte sich als zuverlässiger als die Ein-Tages-Prognose des DWD: Statt Flaute umfächelten uns O3. Nachdem Florian nach Oestergard gebracht worden war begann ein hemmungsloses Home-Race, was nicht durch absolute Geschwindigkeit, sondern durch Taktik gewonnen wurde. Aber egal, wie Otto so schön sagt: Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner, reich an Erfahrungen und unvergesslichen Erlebnissen.
Unser ganz großer Dank gilt Geli und Armin, unserer Landcrew, die jeden Tag aufs neue den Saustall im Hänger aufräumten und alles was nicht mit Segeln zu tun hatte für uns organisierten.

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