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Chronik

27.02.09, Besichtigung der Flensburger Stadtwerke

Elf ccff'ler trafen sich an den Stadtwerken und wurden von Herrn Lorentzen in Empfang genommen. Die einstündige Präsentation machte uns allen schnell klar, wie gut wir es in Flensburg durch die Fernwärme getroffen haben. Anstatt die 53% Restwärme durch Kühltürme in die Luft zu jagen, wird die "Abwärme" zum Wärmen von 98% der Flensburger Haushalte verwendet. Dass man sich dann noch die Zentralheizungen in jedem Haushalt spart erklärt, warum die Luft in der Stadt so gut ist.
Die Effizienz ist beeindruckend: Bis nach Glücksburg reichen die Leitungen und das Warmwasser (129°C, 14 bar) verliert in den 2,5 h, die es bis Glücksburg braucht nur 3°C Wärme.
Nicht ganz nachvollziehbar ist für uns Laien dagegen der Stromhandel. Das Hauptgeschäft der Stadtwerke ist die Wärme. Wasser und Strom sind eher Nebenprodukte und wenn im Sommer wenig Wärme benötigt wird, verkaufen sie Strom, den sie woanders eingekauft haben. Kryptisch.
Nach der Theorie ging es durch das Werk, durch die Kesselhalle, an den Turbinen vorbei und entlang der gigantischen Generatoren. Alles lief gut, bis... ja bis Christian seine Flossen nicht vom Schaltpult lassen konnte.


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