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Chronik

10.10.09, Absegeln

Nachdem das Absegeln letztes Wochenende wegen Sturm ausfiel, sind die Bedingungen heute nicht viel besser. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass sich nur Christian und Tim rechtzeitig am Strand einfinden und sich den "eisigen" (9°C) Ostwind um die Nasen pfeifen lassen.
In der Hoffnung, dass noch andere Segler auftauchen, riggen wir den ollen Hawk auf. Die Förde sieht wüst aus, voller Schaumkronen, aber dass ist ja bei Ostwind normal und auch der etwas später eintrudelnde Sven versichert uns, dass es nur 5 Bft seien.
Nach diesem einzigen Beweisfoto, beschließen wir, die Vereinsehre hoch zu halten und kämpfen uns durch den weiter auffrischenden Wind in die Brandung raus. Keine Badebojen, aufgewühltes Wasser, da ist nicht klar, wann wir ausreichend Tiefe für die Schwerter haben. Also lassen wir uns Zeit und werden kübelweise mit eiskalter Gischt überschüttet. Irgendwann ist dann alles bereit und wir stehen zusammen im Trapez. Der Wind heult, das Cunningham ist am Anschlag und spätestens nach 5 min fragen wir uns, ob es bei diesen Temperaturen und diesem Wind geschickt ist, hier so mutterseelenallein herum zu hoppsen.
Ist es nicht, also wenden wir, stauben durch Gischtfontänen zurück an den Strand und stehen kurz danach froh am Strand. Alles ist heil geblieben, wir können wenigstens behaupten, dass wir abgesegelt sind (fragt Sven!) und nach dem Abriggen ist uns auch wieder warm. Und was sagt jetzt der Blick auf Nordwind? Zur Mittagszeit 6,5 Bft. Okay, nächstes Jahr bitte weniger Wind.


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